ARBEOTEN SIE MIT ERFAHRENEN FAHRZEUG-HERSTELLERN ZUSAMMEN
Fahrzeug-Produktionspartner unterstützen Neueinsteiger auf dem Fahrzeugmarkt, indem sie ihnen technisches Knowhow und Produktionsanlagen zur Verfügung stellen – das sind die Eckpfeiler, um die Vision eines Fahrzeuges auf die Straße bringen zu können. Darüber hinaus stellen Engineering-Dienstleister ihre Entwicklungskapazitäten unterstützend zur Verfügung.
Beide erleichtern es, die Verbindungen zu Lieferanten (und manchmal zu Investor_innen) aufzubauen, und helfen neuen Marktteilnehmern damit, sich auf dem Fahrzeugmarkt zu etablieren. Allerdings können nur wenige Fahrzeug-Hersteller als echte One-Stop-Shops dienen, die sowohl Engineering- als auch Fertigungsressourcen bereitstellen und so die Produktionszeit eines Fahrzeuges erheblich reduzieren.
Der größte Kostenfaktor in der Automobilproduktion ist die Produktionsanlage selbst
Der Bau und die Inbetriebnahme von Entwicklungs- und Produktionsstätten – wie einer Hochleistungslackiererei oder einer Montagehalle – sind überaus zeit- und kostenintensiv. Wenn diese erst neu errichtet werden müssen, verlängert dies die Zeit, bis ein Auto fertig gebaut ist, immens.
Nicht zu unterschätzen sind jedoch auch die Systementwicklungskosten der zahlreichen Schlüssellieferanten, die für die Lieferung des Antriebsstranges, der Lenkung und Bremsen usw. verantwortlich sind. Auch der wachsende Bedarf für eine Gesamtfahrzeugs-E/E-Architektur (Elektrisch/Elektronische Architektur) sowie für immer vielseitigere Softwarefunktionen in den Bereichen ADAS, Fahrzeugsicherheit, Entertainment und IoT erfordert einen signifikanten Kostenaufwand.
Weiters muss ein Startup ein Kernentwicklungs- und Projektsteuerungsteam zusammenstellen, das im Mittelpunkt des gesamten Fahrzeugkonzeptes, der Entwicklung und des Produktionsprozesses steht. Der Aufbau und die erfolgreiche Arbeit eines solchen Teams erfordern weitere finanzielle Ressourcen. Da zusätzliche Faktoren (z. B. die Schaffung geeigneter Vertriebs- und After-Sales-Netzwerke) die finanzielle Belastung weiter erhöhen, reduziert die Zusammenarbeit mit einem Engineering-Dienstleister die Gesamtkosten für die Herstellung und Entwicklung eines Fahrzeuges erheblich.
Besser ein gut geplanter als ein früher Start
Die Frage, wie lange die Produktion eines Autos dauert, ist gerade für Marktneueinsteiger von tragender Bedeutung. Als neuer Player ist eine schnelle Time-to-Market (TTM) oft notwendig, um sich im innovationsgetriebenen Automotive-Markt überhaupt erst behaupten zu können. Neue Fahrzeugkonzepte allein reichen hier oft nicht aus – wichtiger ist es, diese so schnell wie möglich auf die Straße zu bringen, im besten Fall noch vor ihrer Konkurrenz.
Durch die einseitige Fokussierung auf eine kurze Time-to-Market kann jedoch die erforderliche Zeit fehlen, um bestimmte Prozesse des Projektes vollumfänglich von der Planung zur Umsetzung zu bringen. Beispielsweise wird ein After-Sales-Netzwerk vor der Produkteinführung nicht aktiv genutzt, der Aufbau eines solchen Netzwerkes erfordert dennoch Vorbereitungszeit, die bereits vor der Fahrzeugeinführung eingeplant werden muss. Daher ist es wichtig zu wissen, welche Aufgaben für den Projekterfolg notwendig sind, wo der Zeitplan optimiert werden kann und welche Prozesse wie vorgegeben ausgeführt werden sollen.