Digitalisation and AI

Digitalisierung und KI in der Fahrzeugentwicklung: Wie vernetzte Daten und virtuelle Entwicklung Entscheidungen beschleunigen

KEY TAKEAWAYS:

• Digitalisierung ist ein zentraler Hebel, um steigende Fahrzeugkomplexität und Entwicklungsdruck beherrschbar zu machen.

• Einer der größten Mehrwerte entsteht durch vernetzte und durchgängige Daten.

• Virtuelle Entwicklung ermöglicht belastbare Entscheidungen deutlich früher im Projekt.

• x-in-the-loop-Methoden erweitern die Möglichkeiten der Absicherung und reduzieren die Abhängigkeit von physischer Hardware.

• KI unterstützt Ingenieur_innen entlang des gesamten Entwicklungsprozesses, ersetzt aber keine technische Verantwortung.

• Datenqualität und Datenverfügbarkeit bleiben die entscheidenden Voraussetzungen für nachhaltige Digitalisierung und erfolgreiche KI-Anwendungen.

WARUM DIGITALISIERUNG HEUTE MEHR IST ALS EIN EFFIZIENZTHEMA

Die Fahrzeugentwicklung befindet sich in einem Spannungsfeld aus steigender Komplexität, wachsender Variantenvielfalt und zunehmendem Entwicklungsdruck.

Elektrifizierung, neue E/E-Architekturen, softwaredefinierte Fahrzeugfunktionen und immer kürzere Innovationszyklen erhöhen die Anforderungen an Entwicklungsorganisationen erheblich. Gleichzeitig erwarten Kunden schnellere Entwicklungszeiten bei gleichbleibend hoher Qualität.

Unter diesen Rahmenbedingungen reicht es nicht mehr aus, Herausforderungen ausschließlich durch größere Entwicklungsteams zu begegnen. Die Fähigkeit, Informationen früher verfügbar zu machen und technische Zusammenhänge früher zu verstehen, wird zunehmend zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor.

Digitale Methoden ermöglichen genau das. Sie schaffen Transparenz, reduzieren Abhängigkeiten von physischer Hardware und erweitern die Möglichkeiten, Entwicklungsentscheidungen bereits in frühen Projektphasen abzusichern.

Digitalisierung wird damit nicht nur zu einem Werkzeug für Effizienzsteigerung, sondern zu einer grundlegenden Voraussetzung moderner Fahrzeugentwicklung.

VON DIGITALISIERTEN PROZESSEN ZU DURCHGÄNGIGER FAHRZEUGENTWICKLUNG

Viele Entwicklungsprozesse sind heute digitalisiert. Dokumente werden elektronisch erstellt, gespeichert und ausgetauscht. Der eigentliche Mehrwert entsteht jedoch erst dann, wenn die zugrunde liegenden Informationen miteinander verknüpft werden.

Ein digital gespeichertes Dokument ist zunächst lediglich digitales Papier. Erst wenn Daten systemübergreifend miteinander verbunden sind, entsteht eine durchgängige Entwicklung.

Anforderungen, Spezifikationen, Simulationsdaten, Testergebnisse und Produktionsinformationen müssen dabei nicht nur digital vorliegen, sondern in einem gemeinsamen Kontext nutzbar sein. Dadurch werden Abhängigkeiten sichtbar, Änderungen nachvollziehbar und Informationen über Fachbereiche hinweg wiederverwendbar.

Die eigentliche Herausforderung besteht deshalb nicht darin, Daten zu erzeugen, sondern sie konsistent miteinander zu vernetzen. Durchgängige Daten schaffen die Grundlage für Transparenz, Nachvollziehbarkeit und effiziente Entwicklungsprozesse.

WARUM FRÜHES WISSEN DER WICHTIGSTE ENTWICKLUNGSHEBEL IST

Nicht jede Entwicklungsentscheidung hat denselben Einfluss auf das spätere Fahrzeug.

Je früher Entscheidungen getroffen werden, desto größer ist ihr Einfluss auf Kosten, Entwicklungsaufwand und Produktqualität. Genau deshalb gewinnen virtuelle Entwicklungsmethoden zunehmend an Bedeutung.

Simulationen ermöglichen es, technische Fragestellungen bereits in frühen Entwicklungsphasen zu bewerten, bevor physische Hardware verfügbar ist. Crashverhalten, Fahrdynamik, Energieverbrauch, Thermomanagement oder Systeminteraktionen können heute virtuell analysiert und abgesichert werden.

Dadurch verschiebt sich Wissen deutlich weiter nach vorne im Entwicklungsprozess.

Anstatt auf physische Prototypen warten zu müssen, können Risiken früher erkannt, technische Zusammenhänge früher verstanden und Entwicklungsentscheidungen früher abgesichert werden. Dass frühe Entscheidungen einen wesentlichen Einfluss auf Projektstabilität und Entwicklungsdauer haben, zeigt sich auch im Projektmanagement moderner Fahrzeugentwicklungsprojekte.

Der Wechsel von hardwarebasierten zu datenbasierten Entscheidungen verändert damit die Grundlagen moderner Fahrzeugentwicklung.

VIRTUELLE ENTWICKLUNG ERSETZT HARDWARE NICHT - SIE ERGÄNZT SIE

Virtuelle Entwicklung bedeutet nicht, physische Tests vollständig zu ersetzen.

Vielmehr verändert sich die Rolle von Hardware innerhalb des Entwicklungsprozesses.

In der Vergangenheit standen viele Erkenntnisse erst dann zur Verfügung, wenn erste Prototypen aufgebaut waren. Entsprechend spät wurden Probleme sichtbar und entsprechend aufwendig waren notwendige Anpassungen.

Heute ermöglichen validierte Simulationsmodelle eine deutlich frühere Bewertung technischer Zusammenhänge. Physische Tests bleiben weiterhin unverzichtbar, werden jedoch wesentlich gezielter eingesetzt.

Die Kombination aus virtuellen und physischen Methoden schafft dadurch einen höheren Reifegrad bereits zu Beginn der Entwicklung und reduziert gleichzeitig spätere Iterationsschleifen.

X-IN-THE-LOOP ERWEITERT DIE MÖGLICHKEITEN DER ABSICHERUNG

Mit steigender Software- und Systemkomplexität gewinnen x-in-the-loop-Methoden zunehmend an Bedeutung.

Dabei steht das „X“ für unterschiedliche Betrachtungsobjekte wie Software, Hardware oder den Menschen selbst. Software-in-the-Loop-, Hardware-in-the-Loop- oder Driver-in-the-Loop-Anwendungen ermöglichen es, Funktionen zu validieren, bevor vollständige Fahrzeuge verfügbar sind.

Gerade bei softwareintensiven Fahrzeugfunktionen stellt dies einen erheblichen Vorteil dar. Funktionen können früh getestet und abgesichert werden, obwohl noch keine vollständige Hardware existiert.

Dadurch steigt der Reifegrad der Entwicklung deutlich früher im Projekt. Gleichzeitig sinkt die Abhängigkeit von physischen Mustern und Testfahrzeugen.

FAHRSIMULATOREN ALS BEISPIEL FÜR DIE NÄCHSTE STUFE VIRTUELLER ENTWICKLUNG

Ein besonders anschauliches Beispiel für die Weiterentwicklung virtueller Methoden sind moderne Fahrsimulatoren.

Sie ermöglichen es, Fahrzeugfunktionen, Bedienkonzepte, Fahrverhalten und Nutzerinteraktionen bereits in frühen Entwicklungsphasen zu bewerten.

Virtuelle Fahrzeugmodelle werden dabei mit realitätsnahen Fahrszenarien kombiniert. Fahrverhalten, Komforteigenschaften und Bedienkonzepte können erlebt und analysiert werden, lange bevor physische Fahrzeuge verfügbar sind.

Dadurch lassen sich nicht nur technische Fragestellungen beantworten. Auch Aspekte wie Nutzererlebnis, Bedienbarkeit und Funktionsverständnis können frühzeitig in die Entwicklung einfließen. Ein ähnlicher Trend zeigt sich auch im Automotive Styling, wo virtuelle Methoden Designentscheidungen früher absichern und Iterationen reduzieren.

Der Nutzen geht damit weit über reine Kosten- oder Zeitersparnis hinaus und unterstützt die Entwicklung robusterer Fahrzeugkonzepte.

WARUM EINE DURCHGÄNGIGE DATENBASIS WICHTIGER WIRD ALS EINZELNE TOOLS

Digitale Entwicklung wird häufig mit neuen Werkzeugen gleichgesetzt. In der Praxis liegt der entscheidende Faktor jedoch meist nicht im einzelnen Tool, sondern in der Verfügbarkeit der zugrunde liegenden Daten.

Produktdatenmanagement, Simulation, Produktionsplanung, Qualitätsmanagement und Requirements Engineering arbeiten mit einer Vielzahl unterschiedlicher Systeme. Die Herausforderung besteht darin, diese Informationen konsistent miteinander nutzbar zu machen.

Deshalb gewinnen modulare Plattformen und servicebasierte Architekturen zunehmend an Bedeutung.

Kleine spezialisierte Anwendungen übernehmen klar definierte Aufgaben wie Datenaufbereitung, Plausibilisierung, Analyse oder Automatisierung. Gemeinsam schaffen sie ein Entwicklungsökosystem, das bestehende Systeme verbindet, anstatt sie vollständig zu ersetzen.

Die Bedeutung einer gemeinsamen Datenbasis zeigt sich auch in Bereichen wie Embedded Eco-Design, in denen datenbasierte Entscheidungen unterschiedliche Entwicklungsdisziplinen zusammenführen.

Dadurch entsteht die notwendige Grundlage für skalierbare Digitalisierung und datengetriebene Entwicklung.

TOOL SUITES ALS VERBINDUNG ZWISCHEN DATEN UND ENTWICKLUNG

Eine durchgängige digitale Fahrzeugentwicklung entsteht selten durch ein einzelnes System. In der Praxis kommen entlang des Entwicklungsprozesses zahlreiche spezialisierte Anwendungen zum Einsatz - von CAD- und Simulationswerkzeugen über Test- und Validierungssysteme bis hin zu Produktions- und Qualitätslösungen.

Der eigentliche Mehrwert entsteht daher nicht durch einzelne Tools, sondern durch deren Vernetzung. Moderne Entwicklungsprozesse benötigen eine Umgebung, in der Informationen über Fachbereiche und Systemgrenzen hinweg verfügbar, nachvollziehbar und wiederverwendbar sind.

Magna verfolgt dafür einen Tool-Suite-Ansatz. Anstatt einzelne Anwendungen isoliert zu betrachten, werden spezialisierte Werkzeuge entlang des gesamten Entwicklungsprozesses miteinander verbunden. Ziel ist es, Informationen von der Konzeptphase über Simulation und Validierung bis hin zur Produktion konsistent verfügbar zu machen.

Dadurch können Medienbrüche reduziert, Daten mehrfach genutzt und manuelle Übergabeschritte minimiert werden. Gleichzeitig entsteht eine gemeinsame Wissensbasis, auf die unterschiedliche Disziplinen zugreifen können.

Das verbessert die Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen und schafft die Grundlage für skalierbare Digitalisierung sowie den effektiven Einsatz von KI entlang des gesamten Entwicklungsprozesses.

VON DER IDEE ZUM ANWENDUNGSFALL

Die Einführung von KI beginnt selten mit einer Technologie. Häufig steht zunächst eine konkrete Herausforderung im Entwicklungsalltag im Vordergrund: repetitive Arbeitsschritte, aufwendige Recherchen, komplexe Datenanalysen oder wiederkehrende Dokumentationsaufgaben.

Gleichzeitig entstehen neue Impulse oft durch technologische Entwicklungen, die zusätzliche Möglichkeiten eröffnen. Erfolgreiche KI-Strategien verbinden deshalb beide Perspektiven. Neue Ideen entstehen sowohl direkt in den Fachbereichen als auch durch zentrale Innovationsinitiativen, die neue Technologien früh evaluieren und deren Potenzial für unterschiedliche Engineering-Disziplinen sichtbar machen.

Entscheidend ist anschließend ein strukturierter Bewertungsprozess. Nicht jede Idee liefert automatisch einen Mehrwert für die Entwicklung. Deshalb müssen Anwendungsfälle hinsichtlich Nutzen, Umsetzbarkeit, Datenverfügbarkeit und technischer Relevanz bewertet werden, bevor sie in den Entwicklungsalltag integriert werden.

Dieser systematische Ansatz hilft dabei, KI nicht als isolierte Einzelinitiative zu betrachten, sondern als kontinuierlichen Bestandteil der Weiterentwicklung von Methoden, Prozessen und Engineering-Werkzeugen.

KI VERÄNDERT DIE ARBEITSWEISE VON INGENIEUR_INNEN

Künstliche Intelligenz wird häufig mit Automatisierung gleichgesetzt.

Im Engineering steht heute jedoch vor allem eine andere Veränderung im Vordergrund: der Umgang mit Wissen und Informationen.

KI hilft dabei, Informationen schneller zu finden, Inhalte zu interpretieren, Dokumente zusammenzufassen oder erste Lösungsansätze zu generieren.

Besonders groß ist der Nutzen überall dort, wo große Informationsmengen verarbeitet werden müssen. Dazu zählen beispielsweise Spezifikationen, Homologationsanforderungen, technische Dokumentationen, Testberichte, Projektdokumente oder Wissensdatenbanken.

KI unterstützt Ingenieur_innen dabei, sich stärker auf wertschöpfende Aufgaben zu konzentrieren. Repetitive Tätigkeiten werden reduziert, während Analyse, Problemlösung und Innovation stärker in den Mittelpunkt rücken.

DER MENSCH BLEIBT PILOT, DIE KI WIRD ZUM CO-PILOTEN

Mit zunehmender Verbreitung von KI rückt deshalb eine Frage besonders in den Fokus: Welche Aufgaben bleiben beim Menschen? Technische Verantwortung, Freigaben und sicherheitsrelevante Entscheidungen verbleiben weiterhin bei den Mitarbeitenden. KI fungiert als Unterstützungssystem. Sie kann Informationen bereitstellen, Zusammenhänge sichtbar machen und bei der Vorbereitung von Entscheidungen helfen. Die finale Bewertung bleibt jedoch Aufgabe der verantwortlichen Expertinnen und Experten.

Besonders bei sicherheitskritischen Funktionen, regulatorischen Anforderungen oder komplexen technischen Entscheidungen bleibt menschliches Urteilsvermögen unverzichtbar.

Die sinnvollste Arbeitsteilung besteht deshalb nicht in einer Verlagerung von Verantwortung, sondern in einer stärkeren Fokussierung auf kreative und wertschöpfende Tätigkeiten.

WARUM DATENQUALITÄT ÜBER DEN ERFOLG VON KI ENTSCHEIDET

Trotz aller technologischen Fortschritte hängt der Erfolg von KI nach wie vor von einer grundlegenden Voraussetzung ab: den verfügbaren Daten.

Unstrukturierte Informationen, Datensilos oder inkonsistente Dokumentationen begrenzen den Nutzen selbst leistungsfähiger KI-Systeme erheblich.

Umgekehrt steigt der Mehrwert deutlich, wenn Daten strukturiert, vernetzt und nachvollziehbar verfügbar sind.

Genau deshalb rücken Themen wie Data Governance, Datenstrategie und Datenqualität immer stärker in den Mittelpunkt vieler Digitalisierungsinitiativen.

Die eigentliche Herausforderung besteht heute oft nicht darin, neue KI-Lösungen zu entwickeln, sondern die Voraussetzungen zu schaffen, damit diese Lösungen ihr Potenzial überhaupt entfalten können.

Die Qualität der Daten entscheidet letztlich über die Qualität der Ergebnisse.

AUSBLICK: VON KI-ASSISTENTEN ZU INTELLIGENTEN ENTWICKLUNGSUMGEBUNGEN

Die Entwicklung von KI steht weiterhin am Anfang.

In den kommenden Jahren werden datengetriebene Methoden, Simulationen, Virtualisierung und KI immer stärker miteinander verschmelzen.

Machine-Learning-Verfahren werden Simulationsprozesse beschleunigen. Virtuelle Entwicklungsumgebungen werden realistischer. Fahrsimulatoren werden nochmals höhere Immersion ermöglichen. Gleichzeitig entstehen zunehmend agentische Systeme, die Aufgaben selbstständig vorbereiten, koordinieren und unterstützen können.

Die Grundlage für all diese Entwicklungen bleibt jedoch unverändert: hochwertige Daten.

Je besser Informationen strukturiert, vernetzt und verfügbar sind, desto größer wird der Mehrwert von KI entlang des gesamten Entwicklungsprozesses.

FAZIT

Digitalisierung verändert die Fahrzeugentwicklung nicht durch einzelne Werkzeuge, sondern durch die Art und Weise, wie Wissen erzeugt und genutzt wird.

Virtuelle Entwicklung verschiebt Informationen in frühere Projektphasen. Durchgängige Daten schaffen Transparenz und Nachvollziehbarkeit. KI unterstützt Ingenieur_innen bei Analyse, Recherche und Entscheidungsfindung.

Gemeinsam mit Projektmanagement, virtueller Validierung und frühen Konzeptentscheidungen entstehen dadurch die Voraussetzungen für eine nachhaltige Verkürzung der Time-to-Market.

Entscheidend wird künftig sein, wie erfolgreich Unternehmen Wissen, Daten und Engineering-Kompetenz über den gesamten Entwicklungsprozess hinweg vernetzen.

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Severin Stadler

Severin Stadler

Severin Stadler verantwortet Forschungs- und Innovationsaktivitäten im Bereich Vehicle Engineering bei Magna in Graz. Sein Fokus liegt auf digitaler Fahrzeugentwicklung, datengetriebenen Methoden, virtueller Entwicklung und künstlicher Intelligenz. Gemeinsam mit internationalen Teams arbeitet er an der Weiterentwicklung digitaler Technologien, die Entwicklungsprozesse effizienter, vernetzter und zukunftsfähiger machen.

 

FAQs – Digitalisierung und KI

Warum wird Digitalisierung in der Fahrzeugentwicklung immer wichtiger?

Steigende Fahrzeugkomplexität, kürzere Entwicklungszyklen und eine wachsende Variantenvielfalt erfordern neue Methoden, um Informationen früher verfügbar zu machen und Entwicklungsrisiken rechtzeitig zu erkennen.

Was bedeutet eine durchgängige digitale Fahrzeugentwicklung?

Eine durchgängige digitale Fahrzeugentwicklung verbindet Daten, Systeme und Entwicklungsprozesse über Fachbereiche hinweg. Dadurch werden Informationen nachvollziehbar, wiederverwendbar und für fundierte Entscheidungen verfügbar.

Warum sind virtuelle Entwicklungsmethoden so wichtig?

Virtuelle Methoden ermöglichen belastbare technische Bewertungen bereits in frühen Entwicklungsphasen. Risiken werden früher sichtbar und Entscheidungen können getroffen werden, bevor physische Hardware verfügbar ist.

Welche Rolle spielen x-in-the-Loop-Methoden?

x-in-the-Loop-Methoden erweitern die Möglichkeiten der virtuellen Validierung. Funktionen und Systeme können getestet und abgesichert werden, bevor vollständige Fahrzeuge oder Steuergeräte verfügbar sind.

Wie unterstützt KI Ingenieur_innen heute?

KI unterstützt vor allem bei Recherche, Analyse, Dokumentation, Wissensmanagement und der Verarbeitung großer Informationsmengen. Dadurch bleibt mehr Zeit für kreative und technische Aufgaben.

Wird KI Ingenieur_innen ersetzen?
Nein. KI fungiert als Assistenzsystem und Co-Pilot. Technische Verantwortung, Freigaben und wesentliche Entwicklungsentscheidungen verbleiben beim Menschen.
Was ist die größte Herausforderung bei der Einführung von KI?

Neben der Akzeptanz der Nutzer_innen sind es Qualität und Verfügbarkeit der zugrunde liegenden Daten. Nur strukturierte, konsistente und vernetzte Informationen ermöglichen einen nachhaltigen Nutzen von KI-Anwendungen.

Welche Technologien werden die Fahrzeugentwicklung künftig prägen?

Virtuelle Entwicklung, leistungsfähigere Simulationen, x-in-the-Loop-Methoden, Machine Learning, agentische KI-Systeme sowie durchgängige Datenplattformen werden die Fahrzeugentwicklung in den kommenden Jahren maßgeblich beeinflussen.

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