Grey steps in a stadium

Rasende Vernetzung mit 5G

Für die meisten von uns ist das neueste 5G-Mobilfunknetz kaum mehr als ein Schlagwort unserer Mobilfunkanbieter. Doch in Wirklichkeit ist es die perfekte Antwort auf unser Bedürfnis, vernetzt zu sein – und das mit enormer Geschwindigkeit.

Das 4G-Netz wurde 2009 eingeführt und galt damals als schnell. Doch der Traffic, der von Mobilfunkanbietern zu bewältigen ist, stieg seitdem um mehr als 300 Prozent. Ähnlich wie auf Autobahnen bedeutet auch bei Daten viel Verkehr eine langsamere Geschwindigkeit.

5G bietet nicht nur eine größere Bandbreite für den immer stärker anwachsenden Datenverkehr im Mobilfunknetz, sondern ist auch schneller. Viel schneller. Die Spitzengeschwindigkeit bei 5G ist um bis zu 20-mal schneller als bei 4G.

Zum Vergleich: Mit 5G kannst du 20 Filme auf ein Mobiltelefon in der Zeit herunterladen, die ein 4G-Smartphone für nur einen einzigen Film benötigt. Diese Geschwindigkeit ist für das softwaregestützte Auto der Zukunft von entscheidender Bedeutung. Die wunderbaren Dinge, zu denen 5G imstande ist, erforschen wir auf der NorthStar-Teststrecke von Magna in Vargarda, Schweden. Dort finden innovative Versuche mit 5G-Millimeterwellen statt. Damit kann Magna durch die Nutzung von Gigabit-Geschwindigkeiten mit geringer Latenz und nahtloser Konnektivität neue Anwendungsmöglichkeiten für ADAS-Lösungen (fortschrittliche Fahrerassistenzsysteme) und Fahrzeugkonnektivität in realen Situationen erkunden, wie etwa in komplexen Verkehrsszenarien.

Portrait of Tobias Aderum, Director Innovation, Magna Electronics

Die Vorteile für die Verbraucher_innen sind beachtlich, vor allem was die Sicherheit anbelangt. Unsere Collective-Perception-Technologie („kollektive Wahrnehmung“) ist dafür ein hervorragendes Beispiel. Dabei werden Fahrzeugsensordaten mit der Cloud-Infrastruktur geteilt, um in Kombination mit zusätzlichen Informationen aus anderen digitalen Diensten und Infrastrukturen einen virtuellen digitalen Zwilling der realen Umgebung zu erstellen. Dienste in der Cloud verarbeiten dann diese kollektiven Daten und wählen die Informationen aus, die an die vernetzten Fahrzeuge zurückgesendet werden. Dadurch stehen weit mehr Informationen bereit als die Fahrer_innen und die lokalen Sensoren liefern können.

Anders ausgedrückt: Ein Auto kommuniziert mit anderen Autos markenübergreifend in seiner Nähe und tauscht Daten aus, sodass es schneller auf potenzielle Gefahren reagieren kann.

Die Tests auf unserer NorthStar-Teststrecke und für Collective Perception sind noch nicht abgeschlossen. Wir bereiten uns damit aber schon auf den globalen Umstieg auf das hochresponsive, überall verfügbare 5G-Netz vor. Da Magna an der Herstellung fast aller Fahrzeugkomponenten beteiligt ist, können wir auf Ressourcen aus den Bereichen Antriebsstrang, Außenausstattung, Beleuchtung, Mechatronik und Sitze zurückgreifen und noch weitere 5G-Innovationen konzipieren.

Durch die Integration von 5G werden Fahrzeuge eine erstaunliche Entwicklung durchmachen – und mehr sein als nur Transportmittel. Sie können zu intelligenten Knotenpunkten in einem großen, vernetzten Ökosystem werden und in allen Aspekten Verbesserungen bewirken – vom Verkehrsmanagement bis zum persönlichen Komfort.

Wir denken auch schon an 6G, die sechste Generation von Mobilfunknetzen, die rund um 2030 verfügbar sein wird. Dann wird es noch mehr Möglichkeiten für V2V-Verbindungen (Vehicle-to-Vehicle) und V2X-Verbindungen (Vehicle-to-Everything) geben. Dies wird nicht nur die Art und Weise revolutionieren, wie wir Auto fahren, sondern auch, wie wir leben. Das urbane Umfeld wird dadurch intelligenter, sicherer und effizienter.

Mit anderen Worten: Wenn es um rasend schnelle Vernetzung geht, ist Magna optimal vorbereitet.

*Dieses Dokument wurde mit Microsoft Translator übersetzt.

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