Grey steps in a stadium

Von Gargantua zu MARS – der Weg zur intelligenten Automatisierung

In den 1930er Jahren entwickelte der kanadisch-australische Bauingenieur Bill Taylor die erste robotergestützte Pick-and-Place-Maschine namens Gargantua. Dieser frühe Proto-Roboter war eine große, schlaksige Maschine und wurde mit gelochten Papierstreifen programmiert, welche den in frühen Computern verwendeten Lochkarten ähnelten. Er war zum Aufnehmen und Stapeln von Blöcken konzipiert worden.

Gargantua war ein nicht kommerziell genutztes Proof-of-Concept, das als Vorläufer diente und die Automatisierung der Fertigung einige Jahrzehnte später beeinflussen sollte. Seit über vierzig Jahren tragen Roboter zur Verbesserung der Arbeitssicherheit, zur Produktionsoptimierung und zur Qualitätssteigerung bei.

Roboter sind beständig, zuverlässig und flexibel, aber sie sind nicht sehr intelligent. Sie führen genau die Aufgaben aus, für die sie programmiert wurden, was beim Schweißen, Schneiden und anderen repetitiven Aufgaben von großem Vorteil ist. Wenn es jedoch darum geht, ein typisches Kfz-Befestigungselement aus einem unsortierten Behälter mit Hunderten oder Tausenden dieser Komponenten herauszusuchen, erinnern sie weniger an Die Jetsons und mehr an Die Feuersteins.

Roboter waren bisher auf eine präzise Bewegungsprogrammierung angewiesen, was bedeutet, dass sie Objekte nur in bestimmten Höhen und Winkeln greifen konnten. Sie konnten sich nicht an die Zufälligkeit eines Behälters voller unsortierter Schrauben anpassen. Dies ändert sich jetzt jedoch dank der Entwicklungen in der intelligenten Automatisierung.

Portrait of Alexander Zak, Director, R&D Projects

Magna beteiligt sich aktiv an der laufenden Revolution in der Robotik mit MARS – Magna Advanced Robotics Software –, die 3D-Kameratechnologie und KI-basierte Lernalgorithmen einsetzt, um Robotern bei der schnellen Identifizierung und Aufnahme unsortierter Artikel zu helfen. Die Kamera ortet jeden Gegenstand, während die ausgeklügelte Software die präzisen Berechnungen durchführt, damit der Roboterarm, unabhängig von seiner Ausrichtung oder seinem Abstand zum Gegenstand, in den Behälter greifen kann.

Auch wenn es relativ einfach klingen mag, ist es eine Technologie, die den Materialtransport verändern kann. Die Technologie ist selbst in bereits vorhandenen Anlagen vergleichsweise einfach zu implementieren und kann sich auch positiv auf die von den Arbeitnehmer_innen ausgeführten Tätigkeiten auswirken, indem die mühsame manuelle Entnahme von Bauteilen (“Bin-Picking”) durch neue, wichtigere Fähigkeiten im Zusammenhang mit der Programmierung und Überwachung des Systems ersetzt wird. Sie kann auch damit verbundene Möglichkeiten wie die Qualitätssicherung schaffen.

In den letzten zehn Jahren wurde in der Branche eine Reihe von intelligenten Bin-Picking-Systemen eingeführt. Mithilfe eines strategischen Partners hat Magna seine eigene Software entwickelt, um eine einzigartige End-to-End-Lösung zu schaffen, die außergewöhnliche Kontrolle bietet. Über vierzig intelligente Roboterzellen sind bereits unternehmensweit im Einsatz, und weitere sind in Vorbereitung. Jede neue Zelle kann zur Verkürzung der Produktanlaufszeit um bis zu 40 Prozent und zu einem gleichzeitig effizienteren Produktanlauf beitragen.

Roboter haben sich beständig weiterentwickelt, seitdem Gargantua Blöcke gestapelt hat. Intelligente Automatisierungslösungen wie MARS bringen die Automatisierung auf ein nie dagewesenes Niveau an Leistungsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit. Sie sind die Zukunft des Materialtransports und technologieorientierter Arbeitsplätze – und Magna trägt dazu bei, den Weg zu ebnen.

*Dieses Dokument wurde mit Microsoft Translator übersetzt.

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