Grey steps in a stadium

KI Schreibt die Blaupause für die Fahrzeugarchitektur Neu

Vom einfachen Verkabelungssystem bis hin zu multimodalen Klimasteuerungen und ADAS-Sensoren waren elektrische und elektronische (E/E) Komponenten schon immer zentrale Bausteine der Fahrzeugarchitektur. Doch mit zunehmender Innovation im Mobilitätssektor – und der immer stärkeren Einbettung von KI in Fahrzeugleistung und -fertigung – stoßen traditionelle Ansätze bei der Entwicklung und Skalierung von E/E-Systemen an ihre Grenzen.

Für diese Verschiebung gibt es zwei Hauptgründe. Erstens hat das Tempo des technologischen Fortschritts das Erbe des Branchenmodells der schrittweisen Verbesserung überholt. Zweitens sind klassische E/E-Architekturen in der Regel dezentralisiert und isoliert, was früher gut funktionierte, als Hardware im Mittelpunkt stand. Heute, insbesondere bei Elektrofahrzeugen, ADAS und autonomen Systemen, erfordert die Integration softwarebasierter Komponenten einen Ansatz auf Systemebene.

Dieser Übergang zu einer zentralisierten Architektur ermöglicht intelligentere Computing-Strategien. Anstatt auf mehrere Steuergeräte zu setzen, die Aufgaben unabhängig voneinander verarbeiten, entwickeln Automobilhersteller einheitliche Systeme mit weniger, aber leistungsfähigeren Recheneinheiten. Diese sind über ein gemeinsames Netzwerk verbunden und werden von KI-Algorithmen gesteuert, die Daten über verschiedene Domänen hinweg verarbeiten, Software-Updates in Echtzeit ermöglichen und die Komponenten im Verbund günstiger machen, während die Leistung steigt.

Portrait of Steven Jenkins, Vice President, Technology Strategy, Magna Electronics

KI treibt auch Durchbrüche bei der Sensorfusion voran, bei der Daten von LiDAR, Kameras und Radar in einem einheitlichen System zusammengeführt werden. Durch den Einsatz von prädiktiven Modellierungs- und Simulationswerkzeugen in der frühen Entwicklungsphase können Automobilhersteller die Erkennungsgenauigkeit verbessern, den Verarbeitungsaufwand reduzieren und die Validierung effizienter gestalten. Bei Magna ermöglichte die zentrale Verarbeitung der Sensordaten zusammen mit maschinellen Lernalgorithmen eine 360-Grad-Erkennung und dynamische Vorhersage der Objektabsicht – was Zuverlässigkeit und Sicherheit deutlich steigerte.

Dieser Ansatz auf Systemebene hilft den Automobilherstellern auch bei einer der komplexesten Herausforderungen moderner Fahrzeugentwicklung: der Energieoptimierung bei Elektrofahrzeugen. Da nahezu alle Betriebsaggregate im E/E-System integriert sind – inklusive Antriebssystem – ist eine effiziente und intelligente Energieverteilung unerlässlich. KI-gestützte Steuerungssysteme nutzen historische und kontextbezogene Daten, um die Energie in Echtzeit entsprechend den Bedürfnissen zuzuteilen und den zukünftigen Verbrauch immer genauer vorherzusagen. Das verbessert Reichweite und Effizienz gleichermaßen und sorgt für ein besseres Fahrerlebnis.

Neben Leistungssteigerungen erleichtern zentralisierte Architekturen, unterstützt durch KI, auch Fertigungs- und Validierungsprozesse. Durch Simulationen der gesamten Fahrzeugsysteme in frühen Entwicklungsphasen können Integrationsprobleme erkannt werden, bevor physische Prototypen gebaut werden. Dies verkürzt die Markteinführungszeit, senkt die Kosten und verbessert die Qualitätssicherung insgesamt.

Wichtig ist, dass diese Fortschritte keine theoretische Spielerei sind, sondern bereits in Plattformen der nächsten Generation eingesetzt werden, wo zentrale Rechenleistung, Sensorfusion und intelligentes Energiemanagement zum Standard werden. Das Ergebnis ist eine skalierbarere, flexiblere und zukunftsorientierte Fahrzeugarchitektur – eine, die sich an veränderte Kundenerwartungen, regulatorische Anforderungen und technologische Durchbrüche anpassen kann.

*Dieses Dokument wurde mit Microsoft Translator übersetzt.

Animation showing the view from the driver with the in-vehicle screen showing cyclist/pedestrian crossing
Animation of vehicle driving along a highway illustrating how sensors indicating flow of traffic

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