Vehicle driving along a road in the desert

Wenn Technologie zu Lernmomenten wird

Eine Magna-Spende in Form eines ausgedienten Entwicklungsgeräts ermöglicht Mechatronik-Schülern an einer österreichischen technischen Oberschule praxisnahe Einblicke in die Mobilität der Zukunft.

Das kompakte Gerät ähnelt einem ferngesteuerten Fahrzeug. Es verfügt über eine flache Ladefläche, kann rund 60 Kilogramm tragen und ist mit Kamera, Sensoren und einem Computer ausgestattet.

Magna‑Ingenieure nutzten das System vor einigen Jahren für Experimente zum autonomen Fahren und für Mobilitätskonzepte. Als das Projekt endete, wurde es zur Priorität, dem Gerät einen zweiten Lebenszyklus zu geben. Heute begeistert es gleichermaßen Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte.

„Mit einer einfachen Spende sehen die Menschen, was mit Magna möglich ist.“

„Früher haben wir mit statischen Ausstellungsstücken gearbeitet“, sagt Burkhard Reichl, Leiter der Mechatronik Abteilung der Höheren Technischen Lehranstalt (HTL) Steyr. „Die Schülerinnen und Schüler sind begeistert, etwas zu haben, das sich bewegt und echtes praktisches Arbeiten ermöglicht. Der Magna Prototyp unterstützt den Unterricht im systemischen Denken und bereitet auf Karrieren in der Automobilindustrie vor.“

Die Verbindung zwischen Schule und Unternehmen geht auf Daniel Schleicher zurück, einen ehemaligen Mechatronik Schüler der HTL Steyr, der heute als Senior Manager für KI und Softwaretechnologien bei Magna tätig ist.

Schleicher erinnert sich an prägende Schulprojekte mit starkem Praxisbezug, die seine Begeisterung für neue Technologien geweckt haben – darunter der Bau eines Gasturbinenmotors und eines Wasserrads für einen lokalen Wasserpark. Die erneute Zusammenarbeit mit der Schule lag für ihn daher nahe.

„Als wir unser Projekt bei Magna abgeschlossen haben, haben wir uns gefragt: Wer kann von diesem Prototypen profitieren und ihn weiterverwenden?“, sagt er.

Five students in a workshop engage in programming and coding a remote controlled vehicle, creating an atmosphere of collaboration and focus.
Five students in a workshop engage in programming and coding a remote controlled vehicle, creating an atmosphere of collaboration and focus.
Five students in a workshop engage in programming and coding a remote controlled vehicle, creating an atmosphere of collaboration and focus.

Zunächst wurde das Gerät zwei Projektteams an einer nahegelegenen Universität zur Verfügung gestellt, die es für eigene Prototypen im Bereich autonomer Fahr-anwendungen nutzten. Nach Abschluss dieser Arbeiten richtete das Magna Team den Fokus auf die nächste Generation von Lernenden.

„Lebenslanges Lernen beginnt mit dem Aufbau von Beziehungen“, sagt Schleicher. „Man baut Netzwerke auf und verbindet Menschen. Wenn wir Ressourcen haben, lohnt es sich, sie sinnvoll weiterzuverwenden. Das ist Teil unserer Kultur.“

Heute wirkt das Gerät weit über die rund 50 Schülerinnen und Schüler hinaus, die im Mechatronik Unterricht in Laborsequenzen an Programmierung und Coding arbeiten, so Reichl. Bei einem kürzlichen Tag der offenen Tür sorgte der Prototyp als fahrender Blickfang in den Gängen für Begeisterung bei potenziellen neuen Schülerinnen und Schülern – ein informeller Marketingbotschafter, ermöglicht durch Magna.

„Mit einer einfachen Spende sehen die Menschen, was mit Magna möglich ist“, sagt Schleicher.

*Dieses Dokument wurde unter menschlicher Aufsicht mit Microsoft Translator übersetzt.

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