Grey steps in a stadium

Vom Teil zur Plattform: Systemdenken und die Zukunft von ADAS und SDVs

Ob es um Elektrofahrzeuge, ADAS oder softwaredefinierte Fahrzeuge (SDVs) geht – die Innovations-geschwindigkeit in der Automobilindustrie verändert nicht nur das, was wir bauen, sondern auch wie wir es bauen. Heutige Fahrzeuge werden nicht mehr isoliert entwickelt. Sie entstehen in einer neuen Ära, geprägt von systemübergreifender Integration und bereichsübergreifender Zusammenarbeit, die die Beziehung zwischen Automobilherstellern und Zulieferern neu definiert.

Das Besondere an dieser Transformation ist die Tatsache, dass sich Innovation nicht mehr auf einzelne Komponenten beschränkt. Stattdessen spiegelt sie einen breiteren Wandel hin zu kollaborativem Design wider, getrieben durch die zunehmende Komplexität moderner Fahrzeuge und die Notwendigkeit nahtloser Integration über verschiedene Bereiche hinweg.

Historisch war es sinnvoll, die Entwicklung nach Bereichen zu trennen. Das war oft effizienter und kostengünstiger. Doch in heutigen Fahrzeugen sind die meisten Komponenten vernetzt. Sei es ein ADAS-Sensor, Antriebssystem oder Infotainment – Innovation in einem Bereich wirkt sich jetzt direkt auf die Leistung der anderen aus. Silodenken bei der Entwicklung kann mit den Anforderungen moderner Fahrzeugarchitekturen nicht mehr Schritt halten.

Portrait of Sharath Reddy, Senior Vice President, Corporate R&D

Fahrzeuge werden weniger wie traditionelle Maschinen und mehr wie intelligente, softwaredefinierte Plattformen. Während Hardware immer standardisierter wird und Software eine zentrale Rolle einnimmt, ist bereichsübergreifende Zusammenarbeit keine Option mehr, sondern eine Notwendigkeit. Dieser Wandel beeinflusst, wie Teams arbeiten, wie Plattformen gestaltet werden und wie Wert in der gesamten Lieferkette geschaffen wird.

Nehmen wir ADAS als Beispiel: Mehrere Sensoren wie Kameras oder Radarsysteme müssen nicht nur eigenständig funktionieren, sondern auch nahtlos miteinander kommunizieren. Nachrüstung dieser Integration ist kostspielig und ineffizient. Deshalb werden Sensorfusion und frühzeitige Zusammenarbeit immer wichtiger für den Erfolg. Dasselbe gilt für das Design des Antriebssystems, Infotainment und Energieoptimierung bei Elektrofahrzeugen.

Dieser Wandel hin zu Systemdenken beeinflusst auch wie Automobilhersteller und Zulieferer Skalierbarkeit, Modularität und Lebenszyklusplanung angehen. Eine Gestaltung mit Flexibilität im Blick– sei es durch flexible Architekturen oder softwaredefinierte Funktionen – kann Plattformen zukunftssicher machen und langfristige Komplexität verringern. Es geht nicht nur darum, heutige technische Herausforderungen zu lösen, sondern auch um die Antizipation zukünftiger Chancen.

Da die Branche ständig auf sich ändernde Verbrauchererwartungen, regulatorische Anforderungen und technologische Entwicklungen reagieren muss, wird systemübergreifendes Denken entscheidend sein, um die nächste Innovationswelle zu erschließen. Es geht nicht nur darum, intelligentere Fahrzeuge zu bauen, sondern auch um intelligentere Strategien für Design, Entwicklung und Bereitstellung.

Systemdenken ist mehr als eine Designstrategie. Es ist die Grundlage für die nächste Ära der Mobilität. Die Frage ist nicht, ob sich die Branche anpassen wird, sondern wie schnell – und wer den Weg anführt.

*Dieses Dokument wurde mit Microsoft Translator übersetzt.

Animation of a vehicle driving into a driveway with sensors picking up objects in its path

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