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Fachkräfte in der Automobilindustrie

Es gibt mehrere Möglichkeiten eine spannende Karriere in der Automobilindustrie zu beginnen. In den folgenden Geschichten dreht sich alles um zwei Kolleginnen, die all das repräsentieren, was Magna auszeichnet. Lerne Sabine und Piyathida von einem unserer österreichischen Magna Standorte kennen. Hier kannst du mehr über die Karrieremöglichkeiten bei Magna erfahren: https://www.magna.com/de/karriere

Sabine Resch,
Lannach, Österreich

Wenn es um Karriere geht, gibt es keine Einheitslösung für alle. Während viele junge Menschen einen Hochschulabschluss anstreben, entscheiden sich andere bewusst für einen Karriereweg als Fachkraft und steigen damit direkt ins Berufsleben ein. An dieser Stelle kommt Sabine Resch ins Spiel.

In ihrer Rolle als stellvertretende Betriebsratsvorsitzende für den Arbeiterbereich ist Sabine das Bindeglied zwischen Beschäftigten und Management. Darüber hinaus ist sie eine wichtige Ansprechpartnerin für die Lehrlinge an den Magna Powertrain Standorten Lannach, Ilz und Albersdorf in Österreich.

„Lehrlinge in der Facharbeit sind unsere Zukunft“, so Sabine. „In ihre Ausbildung wollen wir investieren und ihnen jede Unterstützung anbieten, die sie auf ihrem Karriereweg brauchen.“

Sabine Resch träumte selbst einst davon, Lehrerin zu werden. Jetzt, nach 18 Jahren Betriebserfahrung, kann die Magna-Veteranin ihren pädagogischen Ansatz in das Lehrlingsprogramm einbringen. Die Auszubildenden erlernen im Betrieb verschiedene Fähigkeiten, darunter Informationstechnologie, Maschinenbau, Elektrotechnik und Zerspanungs- und Kunststofftechnik.

Die Ausbildung besteht aus Praxiserfahrung und theoretischem Unterricht an der Berufsschule. Sabine hat zusätzlich zweiwöchentliche Lehrlingstreffen eingeführt, um den Teilnehmer_innen Raum zu bieten, in dem sie sich über ihre Erfahrungen, aber auch über aktuelle Anliegen austauschen können. Außerdem halten die Auszubildenden ihre Erkenntnisse in Wochenplanern fest. Sabine freut es, die dokumentierten Fortschritte der Ausbildung zu verfolgen. „Im Betriebsrat nennen sie mich ‚Mama Sabine‘“, sagt sie. „Dabei habe ich bereits zwei Enkelsöhne und gehöre damit eher zur Kategorie ‚Großmutter‘. Ich bin fürsorglich und habe ein gutes Gespür für die Gefühle der Menschen. Ich arbeite sehr gerne mit meinen Lehrlingen. Es gibt mir sehr viel Energie ihr Wachstum und ihre Begeisterung miterleben zu dürfen.“

Frauen zu ermutigen, einen handwerklichen Beruf zu ergreifen – das ist für Sabine Resch eine Leidenschaft. Deshalb ist sie besonders motiviert, andere Menschen auf dem Weg zur qualifizierten Fachkraft zu unterstützen.

„Ich möchte die Person sein, die Lehrlinge, insbesondere Frauen, unterstützt und anleitet“, sagt Sabine. „Für den Start einer Karriere ist Magna ein großartiger Ort.“

Piyathida Strametz,
Lannach, Österreich

Im Rahmen der Ausbildung bei Magna in Lannach, Ilz und Albersdorf, Österreich, sammelt Piyathida Strametz praktische Erfahrungen, die sie auf eine Karriere in der Automobilbranche vorbereiten.

Die Auszubildenden oder Lehrlinge, wie sie in Österreich genannt werden, die derzeit an diesen Standorten eine Lehre machen, lernen verschiedene Kompetenzen, darunter Informationstechnologie, Maschinenbau und Elektrotechnik sowie Zerspanungs- und Kunststofftechnik.

Wir haben mit ihr darüber gesprochen, warum sie sich für Magna entschieden hat, welche Träume sie für die Zukunft hat und warum sie eine technische Ausbildung als einen guten Karriereweg empfiehlt:

Q: Was hat dein Interesse am Handwerk geweckt?

A: Ich wurde in einem kleinen Dorf in Thailand geboren, aber meine Familie zog nach Österreich, als ich drei Jahre alt war. Das Interesse geht auf meinen Vater zurück, einen Elektriker, der im Kranbau und in Kraftwerken arbeitete. Als ich klein war, hat er mich mitgenommen, um ihm bei der Arbeit zu "helfen". Wir verbrachten auch viel Zeit in seiner Werkstatt zuhause, wo wir von Autoreparaturen bis zum Zusammenbau von Möbeln alles machten. Die wichtigste Lektion, die ich von ihm lernte, war der Stolz auf die Arbeit mit den eigenen Händen.

Q: Wie sieht der Alltag in deiner Lehre bei Magna aus?

A: Ich arbeite in der Instandhaltung des Magna-Werks in Lannach, wo Antriebssysteme, wie elektrische Antriebe und Verteilergetriebe, hergestellt werden. Ich wechsele zwischen den Abteilungen in der Produktion. Im Moment arbeite ich in der Montage. Ich helfe, technische Probleme zu lösen. Davor war ich in der Planungsabteilung und habe an der Programmierung von Robotern gearbeitet, die mit Maschinen verbunden sind.

Q: Warum hast du dich für Magna entschieden?

A: Ich wollte für ein globales Unternehmen arbeiten, das mir viele Möglichkeiten bietet. Die Ausbildung, die ich mache, dauert 3-1/2 Jahre und umfasst auch den Berufsschulunterricht. Nächstes Jahr werde ich nach Dublin, Irland, gehen, um ein 3-4-wöchiges Praktikum in einem Fertigungsunternehmen zu absolvieren. Magna unterstützt dies als Teil der Lehre. Das Reisen ins Ausland ist optionaler Teil des Programms. Wenn ich 2024 fertig bin, werde ich eine ausgebildete Mechatronikerin sein. Mir gefällt die Kombination aus Mechanik und Elektrik.

Q: Was wäre dein Traumjob?

A: Ich möchte Automobilingenieurin werden. Ich bin fasziniert von den Abläufen an der Montagelinie und davon, wie jede Kleinigkeit zur Herstellung eines ganzen Produkts oder Systems beiträgt. Ich würde gerne bei Magna bleiben. Es ist eine tolle Atmosphäre.

Q: Was würdest du anderen raten, die eine Facharbeiterausbildung in Betracht ziehen?

A: Ich würde es empfehlen, vor allem den Frauen. Ich würde ihnen raten, sich für einen handwerklichen Beruf zu entscheiden, denn die Technik ist die Zukunft. Außerdem haben wir so viel Spaß bei der Arbeit. Das ist das, was mir am meisten gefällt.

Q: Was machst du gerne in deiner Freizeit?

A: Die handwerkliche Arbeit geht in meiner Freizeit weiter, denn mein Freund kommt von einem Bauernhof. Dort gibt es immer etwas zu tun. Wir hacken Holz und machen Holzarbeiten. Ich war schon immer ein Mensch, dem es nichts ausmacht, sich schmutzig zu machen und der gerne mit seinen Händen arbeitet.

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